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Warnstreik bei DPD Crivitz

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Warnstreik bei DPD Crivitz

Am 21. Februar streikten die Beschäftigten der Frühschicht bei DPD Deutschland GmbH in Crivitz. Hintergrund des Arbeitskampfes sind die Verhandlungen zur Tarifbindung. Im Rahmen der zweiten Verhandlungsrunde am 10.01.2019 erklärte die Arbeitgeberseite Verhandlungsbereitschaft. Erste Einigungspunkte wurden erzielt. Uneinigkeit bestand in der Frage, wann die Tarifverträge inkrafttreten sollen. ver.di besteht auf das Inkrafttreten ab 01.01.2019, damit der Arbeitgeber nicht weiter auf Zeit spielen kann. Durch diese Forderung ist gewährleistet, dass alles, was in dieser Tarifrunde erreicht wird, rückwirkend ab Januar d. J. an die Beschäftigten gezahlt wird.

Am 21. Februar streikten die Beschäftigten der Frühschicht bei DPD in Crivitz ver.di Warnstreik bei DPD Crivitz

Auf Wunsch des Arbeitgebers wurde die Erklärungsfrist zweimal verlängert. Trotz dessen erklärte der Arbeitgeber zum 5. Februar, dass keine Möglichkeit einer rückwirkenden Regelung bestünde und eine tarifvertragliche Vereinbarung erst ab dem 01.01.2020 möglich wäre. Dieses Verhalten ist eine Provokation und keine Wertschätzung gegen-über den Beschäftigten. Die Bereitschaft der Kolleg*innen, die Tarifbindung durch flankierende Arbeitsniederlegungen durchzusetzen, ist derart hoch, dass es letztlich an der Arbeitgeberseite liegt, wie schnell dieser Tarifkonflikt beendet wird.